Sebastian Weimann Blog & Co.

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Müde bin ich, geh zu Ruh … März 26, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 7:44
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… schließe meine Augen zu. DENKSTE! Geht nicht, darf nicht, muss schaffen! Location Based Content heißt das ganze. Und was ist das? Ich versuche es mal zu erklären.

Unter Content kann man i.d.R. recht viel verstehen. Es ist bei Weitem mehr als schlichter „Inhalt“ und bezieht sich auch auf die technischen Möglichkeiten. Zum Beispiel eine Installation, bei welcher man ein Handy benutzen muss, um mit dem Umfeld zu kommuinzieren. Nein, nicht reden, eher agieren. Äh … zu kompliziert? Dann nehmen wir mal an, ich konstruiere ein Spiel, bei welche jede Art von technischem Fortschritt genutzt werden soll, auch, dass ich genau weiß, wann wer wo ist um dann der Person ortsbezogen Aufgaben, Rätsel, Software, Aktion – ja, Content – zu geben, gar auszuliefern. Noch komplizierter?

Okay, du gehst irgendwohin und an einem Haus gibt dir dein Handy ungefragt alle Infos über das Haus. Oder du schickst deine Koordinaten irgendwohin so dass du einen kleinen Punkt auf einer Landkarte darstellst. Viele Punkte ergeben ein Bild. Ich schweife ab. Und letztlich kann Content gleich alles sein. Jetzt bin ich auch verwirrt. Googlen liefert auch keine guten Ergebnisse. Aber eins ist sicher: LBC ist der Stoff der Zukunft. Schön, damit zu stricken.

 

Kitsch statt Fleiß März 24, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 5:14
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… oder: wie man Ostern auch feiern kann

Mit Kerzen, Blumen, Herzluftballons und einer Kinokarte im Überraschungsei. Schön kitschig, aber wenn es im richtigen Moment kommt, ist es wunderschön … oder?

Doch bevor es zu privat wird, nun die kalte Ernüchterung: heute ist Montag, gestern habe ich wieder viel zu wenig für die Aka gemacht und es sind nur noch 2 Tage Vorbereitung, dann muss alles fertig sein. „Weißes Blatt inspiriere mich!“ hab ich mal auf einem Garfield-Aufkleber gelesen. Mh … mich inspiriert es leider nicht. Und im Magen liegt noch das Sekt-Frühstück mit Lachs und Herzchen-Eiern.

Apropos: Vorhin wollte ich mir ein übrig gebliebenes Ei in der Mikrowelle warm machen. Ich stellte es dafür in den Ton-Eierbecher. Nach einer Minute wollte ich es rausholen. Doch als ich es anfasste, EXPLODIERTE es. Ja, es explodierte! Nicht einfach zerplatzt – NEIN – ich kam noch gerade mit dem Leben davon!!! Es gab einen lauten Knall und tausende Eiersplitter verteilten sich in der Küche. Und vor allem auf mir! Seit dem habe ich eine Verbrennung am Auge – fast wäre ich blind geworden, wäre das Stück Schale einige Millimeter daneben eingeschlagen. Die Küche sieht stellenweise noch etwas übel aus, von der Mikrowelle ganz zu schweigen. Ich machs nachher sauber.

Doch jetzt versuche ich mich wieder zu motivieren. Und das geht am besten, wenn man sich einen Aktionsplan schreibt. Hörst du, Iren? EINEN AKTIONSPLAN. Da stehe alle Aktionen drauf, die als nächstes gemacht werden. Von mir aus auch Pausen usw. HAUPTSACHE, man hält sich an den Plan.

Also dann – packen wirs!

 

O du liebe Osterzeit März 23, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 3:15
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Gibt es eigentlich Osterlieder? Mit dieser Frage möchte ich in den Vordergrund stellen, dass Ostern zwar das größte Fest im Christentum ist, es aber stets im Schatten von Weihnachten steht. Keine Lieder, weniger Geschenke (wenn überhaupt) und sogar das Essen scheint ein klein wenig magerer zu sein. Dann haut meist Ostermontag die bucklige Verwandschaft wieder ab und man bleibt auf einem zähen Lamm sitzen, welches man dann vorm jährlich sich wiederholenden Fernsehprogramm zuleibe führt. Klasse.

Und was mir im Schwabenländle besonders fehlt: das Osterfeuer! In meiner Heimat, dort wo Schneewittchen, Dornröschen und noch einige andere blaublütigen Single-Tussis herkommen wird in jedem Dorf am Abend zum Ostersonntag mindestens ein Haus abgebrannt. Zumindest denkt man das beim Anblick der Großbrände, welche – wie könnte es anders sein – von der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr verursacht werden. Obligatorisch steht in sicherer Entfernung noch ein Bierdepot für alle, die die angereisten Familienfragmente lieber mit dicken Kopf überstehen wollen. So wird das Lamm schnell zum Frühstück und das Sofa zum besten Freund. Doch ob sich am Abend noch die übriggeblieben aufraffen können, um das österliche Nachleben zu erkunden, ist immer fraglich.

In meiner Heimat – Fritzlar (für die GoogleEarth-Freunde) – gehen die meisten nach Lohne zum Osterball. Keine Angst, Fliege und 3/4-Takt kennt „uffm Dorfe“ niemand. Eher werden dort die Reste gekillt, die beim Osterfeuer vergessen wurden und vielleicht findet sich noch das Mädel wieder, die im roten Schein des Feuers doch netter aussah als in Neonlicht vor den Toiletten. Egal, ’s Bier ist im Norden billiger als hier im Süden und somit die Frauen im Schnitt hübscher.

Genug genug, ab sofort ist für mich Ostern vorbei und ich bemühe mich, an meiner Projektarbeit zu schrauben. Donnerstag und Freitag wird geprüft. Ciao

 

Karfreitag mal mit Fleisch März 22, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 2:20
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Warum auch nicht … na gut, mit christlichen Bräuchen nehmen es viele nicht allzu ernst. So auch die Schwaben. Darum kam ich den Genuss, zum ersten Mal Herrgottsb’scheißerle zu essen. Die waren auch sehr lecker. Herrgottsb’scheißerle? Nun, die Schwaben haben sich gedacht: Karfreitag darf man kein Fleisch essen … darum verstecken wir es einfach in Maultaschen. Egal, Hauptsache es schmeckt. Und wenn sie auch von Oma selbstgemacht sind, dann erst recht!

Den restlichen Nachmittag verbrachte ich mit Pokern. Doch es wollte nicht so recht glücken. Irgendwie war wohl auch zu viel Bier im Spiel, was meine Leistung zusätzlich negativ beeinflusste. Poker, Billard, Bowling, Dart, Kicker: alles kann ich halbwegs meistern – doch sobald ein Tropfen Alkohol dabei ist, sinkt die Leistung recht schnell.

Karfreitagabend. Genug Hunger aufgespart für noch mehr Fleisch! Denn nun gab es ein 7-gängiges Menü bei Gourmet Klaus. Ich versuche diesen 5 1/2-stündigen Schmaus für 3 Personen zu rekonstruieren:
1. Pasteten-Allerlei (Ente, Wildschwein, Jakobsmuscheln) mit Chili, Erdbeere und gerösteten Pfefferkörnern
2. Carpaccio mit Olivenöl & Balsamico und Stangensellerie.
3. Wildlachs auf Mini-Fladenbrot mit Wachtelei
4. Pangasius mit Curry-Senfsoße im Bananenblatt gedünstet
5. Salzwiesen-Lamm an Rosmarinkartoffeln und Tomaten, in Olivenöl geschmort. Dazu noch ein bescheidener 85er Grand Cru Rotwein, bei ca. 700 Euro die Flaschen.
6. Erbeerdessert mit untergehobener Sahne
7. Trüffelkugeln mit buntem Obst-Pasteten

Doch die Mägen waren fürs Dessert fast bis zum Platzen gefüllt. Wir mussten schon zwingen, weiter zu futtern. Gehört nicht Völlerei zu den 7 Todsünden?

Heute verdrücke ich noch etwas Salzwiesenlamm und freue mich, einmal so gut (und teuer) bekocht worden zu sein. :)

 

Ich hasse „Hallo Welt!“ März 20, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 10:34
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Mein erster Eintrag in die Welt der Blogs … nein, nicht ganz. Es existiert bereits ein kleines Projekt: der Berlinale-Blog! Den haben sich sogar schon Leute durchgelesen. Ob das auch hier der Fall sein wird, lasse ich mal offen. Doch erstmal

WILLKOMMEN!

Schließlich freue ich mich, dass DU hier bist. Und weil ich nicht nur „Hallo Welt!“ blöd finde, sondern auch das SIE, erteile ich mir hiermit die Erlaubnis für das Du. Sowieso bescheuert, schließlich schreibe ich hier in einer Art Monolog und quatsche quasi mit dem Bildschirm. Warum ich überhaupt „Hallo Welt!“ nicht leiden kann? Studiere Informatik und habe wenig Spaß dran, dann weißt du es.

Im Laufe der Blogeinträge sollst du mehr über mich, meine Gedanken und Projekte erfahren. Vielleicht entdeckst du dann einen interessanten Menschen – oder einen, der genauso langweilig ist wie alle anderen. Wir werden sehen. Adios