Sebastian Weimann Blog & Co.

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Wie die Zeit vergeht … Juli 15, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 6:42 Uhr vormittags
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… Also das ist wirklich erstaunlich! Am 22. April habe ich den letzten Eintrag geschrieben und mich danach nur “ein bisschen” mit einem Film beschäftigt - und schon vergehen 2,5 Monate! Na gut, in der Zwischenzeit war ich nicht unfleißig und habe einen Kurzfilm produziert.
Der ist auch soweit ganz nett geworden … und teuer, denn die Ansprüche des Team waren sehr hoch. Ich war so dumm und wollte auch noch allen gerecht werden, weswegen ich nun auf Sponsoren angewiesen bin, die diesen Film nachträglich finanzieren. Doch wenn der Schnitt weiterhin so gut läuft, dann kann man auf ein weiteres kleines Schätzchen hoffen, dass auf Festivals laufen kann. Professionell siehts eh aus!
Und nun? Das bekannte Loch in das man hinein fällt, nachdem man eine Woche nie mehr als 4 Stunden Schlaf pro Tag hatte. Ausgepowert, outburned und was weiß ich für Anglizismen. Meine ToDo-Liste ist mit ca. 50 Punkte noch gut genährt, wären sich in meinem Kühlschrank Freiflächen formen. Ich schlafe zu lang, bin müde tageintagaus und das Chaos auf meinem Schreibtisch ist fast schon legendär. Fazit:

Ich brauche URLAUB!

Leichter gesagt als getan. Neben dem Film, verschiedenen Auswertungen, Steuerbescheid usw. steht als nächstes Event die Sommerparty der Filmakademie an. Rate mal, wer die organisiert! Weitere Sponsoren müssen her und das Poster gestaltet sich seltsamerweise nicht von selbst. Macht ja nix, dafür bin ich ja da. Ja, ich freue mich wirklich auf den Urlaub. Dann geht es zwar “nur” in die gute alte Heimat, aber da die bekanntlich sehr sehr schön ist, ist mir das Urlaub genug. Wenn auch nur für eine Woche.

Und da die Zeit ja so schnell vergeht, ist es bis zum Urlaub nicht weit … ja … und lang wird er wohl auch nicht dauern. Mist!

 

Die Arbeit von der Seele geschrieben April 22, 2008

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Arbeit! Arbeit! Arbeit! Während so manch einer keine hat, habe ich zuviel. Und was haben wir gemeinsam? Ja, wir werden auch nicht bezahlt. Heute habe ich die Schlüssel meiner bisherigen Geldeinnahmequelle abgegeben: die Schlüssel zum Requisitenlager. Der Prozess war recht simpel, aber dahinter steckte viel, denn ich habe den Job gern gemacht. Klar, Studium ist wichtiger, soll ja ein großer Filmemacher aus mir werden - aber auch so kleine Jobs gehören zum Leben und ich will nicht in Arroganz verfallen und ihn abwerten. Es hat Spaß gemacht. Und irgendwie war es auch nützlich, denn so lernte ich die meisten Studenten an der Filmakademie kennen. Ich hoffe, ich bleibe in positiver Erinnerung.

Ebenso schwierig ist die Auftragslage in meiner Werbegrafik-Abteilung. Mein anderer Arbeitgeber hat einen Sparkurs eingeschlagen und sieht von weiteren Flyern ab. Okay … damit ist meine Verdienstquelle versiegt. Nullkommanix. Doch wie es nicht anders sein kann: es gibt immernoch genug zu tun. So viel, dass ich mich nichtmal um einen Job kümmern kann. Eine Falle.

Da wäre einmal das Monatsprojekt “Game Design”. Hier bin ich mit 3 Kommilitonen dabei, ein Brettspiel zu entwickeln. Anfang Mai sollen wir einen gut funktionierenden Prototypen vorstellen, mit dem man sich bei Spieleherstellern bewerben könnte. Mit dem Holz, welches ich heute im Baumarkt gekauft und geschenkt bekommen habe, werde ich morgen ein paar Gegenstände basteln, die für das Spiel geeignet sind. Mehr wird nicht verraten.

Und wie es an einer Filmakademie so ist: hier entstehen Filme. Und das jährliche Festival steht an. Das muss auch noch organisiert werden. Einige Fäden laufen derzeit bei mir zusammen, was die Sache nicht leichter macht. Zum einen die Hauptveranstaltung, von der ich die DVD samt Menü, Booklet usw. gestalte und zum anderen die Parallelveranstaltung, die ich derzeit koordiniere. Gut, dass ich noch einen Monat Luft habe … für die Koordination - die DVD sollte längst fertig sein.

Was klage ich, schließlich müssen noch genug andere Dinge erledigt werden: mein Mieter will den neuen Vertrag und eine Abrechnung, die WG will ordentlich organisiert und eingerichtet werden, Fernstudium, Geburtstagsfeier, diverse Projektabschlüsse, DVD-Designs usw. usf. es gibt viel zu tun. Möglichst bis Donnerstag oder gestern, wie immer.

Soweit der Stand der Dinge. Packen wir es an. Vielleicht kann ich meinen Enkeln dann davon erzählen. Ciao

 

Das Leben ist eins der härtesten … April 3, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 4:14 Uhr nachmittags
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… oder: Warum man sich mit 30 so alleine fühlt.

Leicht war es nicht - dauernd dran denken, dass man 30 wird. Die Ablenkung fiel auch noch schwer: ARG - Alternate Reality Game, das März Projekt mit Location Based Content. Das Projekt wurde abgenommen und als Note bekamen wir Φ … Ehrlich! Mehr als dieser griechische Buchstabe stand nicht auf dem Zettel. Finds heraus!

Mit diesem Geschenk gings am Freitag danach in die Heimat. Fritzlar! Und dort feierte ich meinen 30. Geburtstag rein. Wie und wo darf ich gar nicht sagen, aber eins ist sicher: es war sehr sehr schön. Von den 23 Stunden, die der 30.03. gedauert hatte, feierte ich ca. 25 Stunden. Man wird nur einmal 30 - ja, auch nur einmal 21 oder so, aber ein Jahrzehntwechsel ist das doch schon etwas besonderes. Vor allem, wenn plötzlich “die Gesellschaft” vorschreibt, wie man sich in diesem Alter in ihr zu verhalten hat. Mir letztlich egal, meine innere Uhr tickt anders.

Unabhängig von der inneren Uhr sagte die äußere dass das Semester wieder anfängt. Also hatte ich auch am Montag wieder Unterricht. Da Leute von der UFA da waren wurde ich auch fast nicht müde. Der Hammer der Woche war aber, dass die Filmakademie sich vorgenommen hat, keine Mahnungen rauszuschicken, sollte man die Studiengebühren nicht rechtzeitig bezahlt haben. Witzigerweise dachten einige Leute, sie hätten rechtzeitig bezahlt! Und niemand wusste, wie hoch diese Gebühren sind. 20 € sollen es sein, doch leider liegt dieser Betrag weit über den Aufwandskosten, die normalerweise nur in Rechnung gestellt werden dürfen. Eine verzwickte Angelegenheit, zumal damit gedroht wird, zu exmatrikulieren, sollte das Geld nicht bezahlt werden. Doch es wurden keine Mahnungen rausgeschickt. Seltsam seltsam - und diplomatisch schon lange nicht mehr. Nun, wir werden sehen.

Heute regnet es. Da passt ja alles zusammen. Vor allem zu meiner Stimmung, die weitere Faktoren und Leute beeinflusst wurde. Auch wenn diesem Tag heute morgen die Chance gegeben hätte, der schönste meines Lebens zu werden … er ist es nicht geworden, sondern tummelt sich am unteren Rand herum.

Hoffentlich nicht mehr lange. Ciao

 

Müde bin ich, geh zu Ruh … März 26, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 7:44 Uhr nachmittags
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… schließe meine Augen zu. DENKSTE! Geht nicht, darf nicht, muss schaffen! Location Based Content heißt das ganze. Und was ist das? Ich versuche es mal zu erklären.

Unter Content kann man i.d.R. recht viel verstehen. Es ist bei Weitem mehr als schlichter “Inhalt” und bezieht sich auch auf die technischen Möglichkeiten. Zum Beispiel eine Installation, bei welcher man ein Handy benutzen muss, um mit dem Umfeld zu kommuinzieren. Nein, nicht reden, eher agieren. Äh … zu kompliziert? Dann nehmen wir mal an, ich konstruiere ein Spiel, bei welche jede Art von technischem Fortschritt genutzt werden soll, auch, dass ich genau weiß, wann wer wo ist um dann der Person ortsbezogen Aufgaben, Rätsel, Software, Aktion - ja, Content - zu geben, gar auszuliefern. Noch komplizierter?

Okay, du gehst irgendwohin und an einem Haus gibt dir dein Handy ungefragt alle Infos über das Haus. Oder du schickst deine Koordinaten irgendwohin so dass du einen kleinen Punkt auf einer Landkarte darstellst. Viele Punkte ergeben ein Bild. Ich schweife ab. Und letztlich kann Content gleich alles sein. Jetzt bin ich auch verwirrt. Googlen liefert auch keine guten Ergebnisse. Aber eins ist sicher: LBC ist der Stoff der Zukunft. Schön, damit zu stricken.

 

Kitsch statt Fleiß März 24, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 5:14 Uhr nachmittags
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… oder: wie man Ostern auch feiern kann

Mit Kerzen, Blumen, Herzluftballons und einer Kinokarte im Überraschungsei. Schön kitschig, aber wenn es im richtigen Moment kommt, ist es wunderschön … oder?

Doch bevor es zu privat wird, nun die kalte Ernüchterung: heute ist Montag, gestern habe ich wieder viel zu wenig für die Aka gemacht und es sind nur noch 2 Tage Vorbereitung, dann muss alles fertig sein. “Weißes Blatt inspiriere mich!” hab ich mal auf einem Garfield-Aufkleber gelesen. Mh … mich inspiriert es leider nicht. Und im Magen liegt noch das Sekt-Frühstück mit Lachs und Herzchen-Eiern.

Apropos: Vorhin wollte ich mir ein übrig gebliebenes Ei in der Mikrowelle warm machen. Ich stellte es dafür in den Ton-Eierbecher. Nach einer Minute wollte ich es rausholen. Doch als ich es anfasste, EXPLODIERTE es. Ja, es explodierte! Nicht einfach zerplatzt - NEIN - ich kam noch gerade mit dem Leben davon!!! Es gab einen lauten Knall und tausende Eiersplitter verteilten sich in der Küche. Und vor allem auf mir! Seit dem habe ich eine Verbrennung am Auge - fast wäre ich blind geworden, wäre das Stück Schale einige Millimeter daneben eingeschlagen. Die Küche sieht stellenweise noch etwas übel aus, von der Mikrowelle ganz zu schweigen. Ich machs nachher sauber.

Doch jetzt versuche ich mich wieder zu motivieren. Und das geht am besten, wenn man sich einen Aktionsplan schreibt. Hörst du, Iren? EINEN AKTIONSPLAN. Da stehe alle Aktionen drauf, die als nächstes gemacht werden. Von mir aus auch Pausen usw. HAUPTSACHE, man hält sich an den Plan.

Also dann - packen wirs!

 

O du liebe Osterzeit März 23, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 3:15 Uhr nachmittags
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Gibt es eigentlich Osterlieder? Mit dieser Frage möchte ich in den Vordergrund stellen, dass Ostern zwar das größte Fest im Christentum ist, es aber stets im Schatten von Weihnachten steht. Keine Lieder, weniger Geschenke (wenn überhaupt) und sogar das Essen scheint ein klein wenig magerer zu sein. Dann haut meist Ostermontag die bucklige Verwandschaft wieder ab und man bleibt auf einem zähen Lamm sitzen, welches man dann vorm jährlich sich wiederholenden Fernsehprogramm zuleibe führt. Klasse.

Und was mir im Schwabenländle besonders fehlt: das Osterfeuer! In meiner Heimat, dort wo Schneewittchen, Dornröschen und noch einige andere blaublütigen Single-Tussis herkommen wird in jedem Dorf am Abend zum Ostersonntag mindestens ein Haus abgebrannt. Zumindest denkt man das beim Anblick der Großbrände, welche - wie könnte es anders sein - von der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr verursacht werden. Obligatorisch steht in sicherer Entfernung noch ein Bierdepot für alle, die die angereisten Familienfragmente lieber mit dicken Kopf überstehen wollen. So wird das Lamm schnell zum Frühstück und das Sofa zum besten Freund. Doch ob sich am Abend noch die übriggeblieben aufraffen können, um das österliche Nachleben zu erkunden, ist immer fraglich.

In meiner Heimat - Fritzlar (für die GoogleEarth-Freunde) - gehen die meisten nach Lohne zum Osterball. Keine Angst, Fliege und 3/4-Takt kennt “uffm Dorfe” niemand. Eher werden dort die Reste gekillt, die beim Osterfeuer vergessen wurden und vielleicht findet sich noch das Mädel wieder, die im roten Schein des Feuers doch netter aussah als in Neonlicht vor den Toiletten. Egal, ’s Bier ist im Norden billiger als hier im Süden und somit die Frauen im Schnitt hübscher.

Genug genug, ab sofort ist für mich Ostern vorbei und ich bemühe mich, an meiner Projektarbeit zu schrauben. Donnerstag und Freitag wird geprüft. Ciao

 

Karfreitag mal mit Fleisch März 22, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 2:20 Uhr nachmittags
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Warum auch nicht … na gut, mit christlichen Bräuchen nehmen es viele nicht allzu ernst. So auch die Schwaben. Darum kam ich den Genuss, zum ersten Mal Herrgottsb’scheißerle zu essen. Die waren auch sehr lecker. Herrgottsb’scheißerle? Nun, die Schwaben haben sich gedacht: Karfreitag darf man kein Fleisch essen … darum verstecken wir es einfach in Maultaschen. Egal, Hauptsache es schmeckt. Und wenn sie auch von Oma selbstgemacht sind, dann erst recht!

Den restlichen Nachmittag verbrachte ich mit Pokern. Doch es wollte nicht so recht glücken. Irgendwie war wohl auch zu viel Bier im Spiel, was meine Leistung zusätzlich negativ beeinflusste. Poker, Billard, Bowling, Dart, Kicker: alles kann ich halbwegs meistern - doch sobald ein Tropfen Alkohol dabei ist, sinkt die Leistung recht schnell.

Karfreitagabend. Genug Hunger aufgespart für noch mehr Fleisch! Denn nun gab es ein 7-gängiges Menü bei Gourmet Klaus. Ich versuche diesen 5 1/2-stündigen Schmaus für 3 Personen zu rekonstruieren:
1. Pasteten-Allerlei (Ente, Wildschwein, Jakobsmuscheln) mit Chili, Erdbeere und gerösteten Pfefferkörnern
2. Carpaccio mit Olivenöl & Balsamico und Stangensellerie.
3. Wildlachs auf Mini-Fladenbrot mit Wachtelei
4. Pangasius mit Curry-Senfsoße im Bananenblatt gedünstet
5. Salzwiesen-Lamm an Rosmarinkartoffeln und Tomaten, in Olivenöl geschmort. Dazu noch ein bescheidener 85er Grand Cru Rotwein, bei ca. 700 Euro die Flaschen.
6. Erbeerdessert mit untergehobener Sahne
7. Trüffelkugeln mit buntem Obst-Pasteten

Doch die Mägen waren fürs Dessert fast bis zum Platzen gefüllt. Wir mussten schon zwingen, weiter zu futtern. Gehört nicht Völlerei zu den 7 Todsünden?

Heute verdrücke ich noch etwas Salzwiesenlamm und freue mich, einmal so gut (und teuer) bekocht worden zu sein. :)

 

Ich hasse “Hallo Welt!” März 20, 2008

Gespeichert unter: Nicht kategorisiert — sweimann @ 10:34 Uhr vormittags
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Mein erster Eintrag in die Welt der Blogs … nein, nicht ganz. Es existiert bereits ein kleines Projekt: der Berlinale-Blog! Den haben sich sogar schon Leute durchgelesen. Ob das auch hier der Fall sein wird, lasse ich mal offen. Doch erstmal

WILLKOMMEN!

Schließlich freue ich mich, dass DU hier bist. Und weil ich nicht nur “Hallo Welt!” blöd finde, sondern auch das SIE, erteile ich mir hiermit die Erlaubnis für das Du. Sowieso bescheuert, schließlich schreibe ich hier in einer Art Monolog und quatsche quasi mit dem Bildschirm. Warum ich überhaupt “Hallo Welt!” nict leiden kann? Studiere Informatik und habe wenig Spaß dran, dann weißt du es.

Im Laufe der Blogeinträge sollst du mehr über mich, meine Gedanken und Projekte erfahren. Vielleicht entdeckst du dann einen interessanten Menschen - oder einen, der genauso langweilig ist wie alle anderen. Wir werden sehen. Adios